Monatsarchive: Juli 2013

Pustekuchen

Erfahrungen nach zwei Semestern Germanistik im Blog Wortmalerei: »Buch Nr. 2 im Amazonen-Seminar war ›Penthesilea‹ von Heinrich von Kleist, was unser Dozent mit der euphorischen Bemerkung ausstattete, dass es wohl sehr spannend wäre und man es in einem Rutsch durchbekäme. … Weiterlesen

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Belesene Brunhilde

Deutschlandradio Kultur über Dieter Wedels Nibelungen-Inszenierung in Worms: »So buchstabiert Wedels Inszenierung die alte Geschichte nur effekthascherisch als eine nachgeholte Erzählung für Etzels Brautwerber dahin, der vom schlimmen Klima am Hof verblüfft ist und nun für uns die Geschichte bis … Weiterlesen

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Zusätzlich

»Der 55-jährige Tiroler Franz Baur verwendet in seinem Oratorium ›Genesis‹ Texte aus dem Alten Testament (bzw. dem Tanach), stellt aber an den Beginn die Erzählung von Entstehung der Welt aus dem ›Logos‹ aus dem Evangelium des Johannes. Der Komponist folgt … Weiterlesen

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Versengend

László F. Földényi auf der Webseite des Goethe-Instituts in Budapest: »[…] nie findet man ein überflüssiges Wort. Als hätte Kleist im Voraus gewusst, dass ihm nur ein kurzes Leben beschieden sein würde: er machte keine Zugeständnisse, schloss keine Kompromisse mit … Weiterlesen

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Girl eats boy

Penthesilea in der Übersetzung von Joel Agee wird gegenwärtig in London gegeben, eine Produktion der jungen, international besetzten Theatercompagnie Playades. Wer es angenehmer, weil atmosphärisch weitaus entspannter mag, besucht natürlich eine der Aufführungen, die während des Augusts im Fringe des … Weiterlesen

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Zugang zur Literatur

Winand von Petersdorff in der FAZ über den Suhrkamp-Gesellschafter Hans Barlach: »Warum wollten Sie überhaupt bei Suhrkamp einsteigen? ›Ich habe als Barlach, der auch ein literarisches Erbe zu verwalten hat, natürlich einen Zugang zur Literatur. Und ich verstehe auch etwas … Weiterlesen

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Freistaat Bayern

Wolfram Schütte über die »buchstäblich zum Himmel schreiende Geschichte des bayrischen Justiz- & Psychiatrieopfers Gustl Mollath«: »Es ist nicht nur Kleists ›Michael Kohlhaas‹, dessen Empörung einem Beobachter als adäquate Emotion nahe rückt, wenn man an Gustl Mollath denkt; sondern Hollywoods … Weiterlesen

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Radikal formuliert

Martin Senti über Peter von Matt in der NZZ: »Für von Matt ist beispielsweise ein Christoph Blocher kein Intellektueller, selbst wenn dieser Jurist sei. Blocher sei einer, der handelt. Was Blocher sage, sei bereits Teil seines Handelns: ›Der Täter handelt … Weiterlesen

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Tränendrüsenfreie Zone

»Es ist wahr, alte Herren weinen, wenn in ›Alt-Heidelberg‹ ›O alte Burschenherrlichkeit‹ gesungen wird, aber bei Shakespeare, bei Kleist, bei Hauptmann tun auch sie es nicht. Die Kunst ist eine kalte Sphäre, man sage, was man wolle; sie ist eine … Weiterlesen

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Mysteries and lovers

»His writings exhibit in fact the single-minded intensity of the sadomasochist: in his finest play Penthesilea the heroine tears her lover Achilles limb from limb with her teeth and bare hands, and in several short stories he describes in graphic … Weiterlesen

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