Monatsarchive: Mai 2015

Mitten ins Herz

Gudrun Trausmuth macht sich in der katholischen Tagespost Gedanken über die Funktion von Predigten in poetischen Texten: »Die Literatur, insbesondere die erzählende Literatur, […] löst […] das Genre Predigt von ihrem Ursprungskontext ab, benutzt aber die bewährte Form als kulturgeschichtlich … Weiterlesen

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Germania 1916

Aus einem Flugblatt, »Zürich, im Dezember 1916«, unterzeichnet »Ein Deutscher«, mit dem Titel »Frieden?«: »Ein neuer Schwindel. Deutschland macht Friedensvorschläge. Das heißt, es hütet sich wohl bestimmte Vorschläge zu machen. Mit der ganzen theatralischen Aufmachung, die im Hohenzollernreiche nun einmal … Weiterlesen

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Bewerbungsgespräch

»Uwe Wittstock lernte Marcel Reich-Ranicki im Herbst 1979 kennen. Der Literaturchef der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹ (FAZ) hatte den 24-jährigen Studenten Wittstock zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Es ging um eine neu zu besetzende Stelle in der Literaturredaktion. Wittstock, der bereits einige … Weiterlesen

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Satzsplitter im Ursprungszusammenhang

»Die Berliner Schriftstellerin Monika Rinck erhält heuer den mit 8.000 Euro dotierten Heimrad-Bäcker-Preis. […] ›Das poetische Werk Monika Rincks überblendet unterschiedliche Diskursebenen im dialogischen Begegnungsort Gedicht‹, hieß es in der Begründung der Jury, der neben Franz Josef Czernin und Thomas … Weiterlesen

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Zwischendurch vom Band

Laurent Chétouanes Tanzstück Considering hatte am Berliner HAU (Hebbel am Ufer) Premiere. Wolfgang Behrens schreibt auf nachtkritik.de: »In ›Considering‹ hört man Kleists Text [Über das Marionettentheater] zwischendurch vom Band. Johann Jürgens spricht ihn ›einfach nur‹, und zwar so ausdruckslos und … Weiterlesen

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Rechthabendürfen

Bernhard Schlink war Gregor Gysis Gesprächsgast im Deutschen Theater Berlin; hierzu Hans-Dieter Schütt im Neuen Deutschland (19. Mai): »Literatur und Jura? Eine Liaison? Unbedingt. Schlink erzählt von US-amerikanischen Methoden (übertragenswert für Deutschland), Rechtsphilosophie nicht mittels der ›trocknen, schweren Klassiker‹ zu … Weiterlesen

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Mäßig begeisternd

Max Lindner, einer der vier in Stimming’s Inn vom 19. Mai abgebildeten Schauspieler, die auf der Bühne Kleist verkörpert haben, war von 1931 bis 1935 am Stadttheater Cottbus engagiert, wo er am 21. November 1933 in der Uraufführung von Hans … Weiterlesen

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Pfingsten

Otto Sander liest Der Findling (44:05 min): https://www.youtube.com/watch?v=9G-RuUDRqbk

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Höchste Zeit

Die Petition gegen die skandalöse, zunächst für Berlin vorgesehene Vernichtung der Bibliothekskultur durch Privatisierung und Kommerzialisierung – siehe Stimming’s Inn vom 19. März – läuft nur noch drei Wochen. Bitte nehmen Sie an der Petition mit Ihrer Unterschrift teil: https://www.openpetition.de/petition/online/buechervernichten-in-berlin-bibliotheken-werden-kaputt-rationalisiert

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De mortuis

Hellmuth Karasek im Interview mit der Wiener Zeitung: »Der ›Spiegel‹ war früher immer besonders respektlos, einmal sagte der Augstein in der Konferenz: Ich mag es nicht, wenn ihr den Leuten ins Grab pisst. Das hat etwas Schändendes, da kann man … Weiterlesen

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