Monatsarchive: Juni 2015

Solo für Michael

Kleists Kohlhaas hatte als blutiges Solostück in Frankfurt Premiere (Bildergalerie). Stefan Michalzik, Wiesbadener Kurier: »Ziemlich puristisch wirkt die Anordnung des ›Kohlhaas‹ mit Isaak Dentler an den Kammerspielen des Frankfurter Schauspiels. Ein schwarzer Bühnenkasten mit einigen vertikalen Gegenlichtscheinwerfern im Hintergrund. Vorne … Weiterlesen

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Auftritt der Zeugin

Aus einem Essay von Thomas Weitin über Drama und Gericht in Spätaufklärung und Goethezeit: »Kleist verlegt die Handlung seiner Rechtskomödie Der zerbrochne Krug in die Niederlande und adressiert mit der Utrechter Gerichtsbarkeit eines jener progressiven Stadtrechte, die bereits im Mittelalter, … Weiterlesen

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Verdutztes Premierenpublikum

Wie Gerhard Polt und die Biermösl Blosn einmal für Kleist einsprangen: »Auf dem Spielplan [der Münchner Kammerspiele] stand ›Amphitryon‹ von Kleist, aber der Hauptdarsteller Claus Eberth fiel am Premierenabend aus. In dieser Not erinnerte man sich an Gerhard und uns … Weiterlesen

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Rausschmiß per Kampfblatt

In Karlsruhe ist anläßlich des Stadtjubiläums die Produktion Stolpersteine Staatstheater uraufgeführt worden. Das Dokumentarstück, das von Hans-Werner Kroesinger, der auch Regie führt, gemeinsam mit Regine Dura (Textfassung) erarbeitet wurde, beleuchtet, »wie im Badischen Staatstheater Karlsruhe unmittelbar nach Hitlers Machtergreifung jüdische … Weiterlesen

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Vierfach

Der Umblätterer, ein beachtenswertes Blog, das sich in den »Untiefen des Feuilletons« tummelt, präsentiert eine Liste mit »Vierfachrufen der Kulturgeschichte«, u.a.: ICH. ICH. ICH. ICH. (Witold Gombrowicz) Tooooor! Tooooor! Tooooor! Tooooor! (Herbert Zimmermann) So! So! So! So! (Kleist) Hossa! Hossa! … Weiterlesen

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So gut wie unbekannt

Ulrich von Wilamowitz-Moellendorf über August Koberstein, einen seiner Lehrer in Schulpforta: »Koberstein war alt und etwas bequem; er hatte bei Großbeeren im Feuer gestanden. Den letzten Aufsatz des Semesters gab er nie zurück, das wußte man. Das Deutsch der letzten … Weiterlesen

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Quickie Kleist

Der Brandenburgische Kunstpreis der ›Märkischen Oderzeitung‹ geht in diesem Jahr an Ulrike Hogrebe (Malerei) und Gudrun Kühne (Bildhauerei) sowie an Christiane Wartenberg, die für ihr Buch Quickie Kleist in der Sparte Graphik ausgezeichnet wird. Die Verleihung findet am 12. Juli … Weiterlesen

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In Klammern gesagt

Clemens Meyer hat eine schöne Idee: »Ich saß in meiner Arbeitswohnung in Anger-Crottendorf, als es passierte. Die Welt in ihrem Irrsinn stand plötzlich still. Ich schrieb an meinen Poetik-Vorlesungen, die ich derzeit in Frankfurt/Main halte. (Man müsste auch Poetik-Vorlesungen in … Weiterlesen

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Schattiges Plätzchen

Anläßlich der Frage Wie feige sind die Deutschen? erinnert Jakob Augstein in seiner S.P.O.N.-Kolumne an Thuschens Ehegespons: »Frage: Wie viel Gänge hat ein italienischer Panzer? Antwort: Sechs. Einen für Vorwärts, fünf für Rückwärts. Solche Witze waren früher. Heute sind die … Weiterlesen

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Zitate für Zocker

In dem nie genug zu rühmenden und – verglichen etwa mit dem Webauftritt für Heinrich von Kleist (»gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages«) – konkurrenzlos dastehenden Goethezeitportal haben Jutta Assel … Weiterlesen

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