Achtung Satire

›Titanic‹ schreibt der letztjährigen Kleistpreisträgerin Sibylle Lewitscharoff zu deren Dankesrede: »Überhaupt nicht begeistert zeigten Sie sich auch von Kleists Aussehen, von seinen ›weichen, etwas verschwebten Zügen‹ und seiner ›dezenten Dicklichkeit‹, von denen er, wenn wir Sie richtig verstanden haben, mit seinem hammerharten Werk wohl irgendwie ablenken wollte.«
http://www.titanic-magazin.de/badl_1201.html?&no_cache=1&sword_list%5B0%5D=kleist

Locker einen Zusatz- respektive Supplementpreis verdient hätte der nachgerade klassisch zu nennende verbose Lakonismus, den ›Deutschlandradio Kultur‹ aus dem Redezusammenhang der just 2011 multipel geehrten Laureatin (Ricarda-Huch-Preis; Marieluise-Fleißer-Preis; Wilhelm-Raabe-Literaturpreis) gepflückt hat: »Wenn’s ästhetisch auf Spitz und Knopf geht, bin ich im Ernstfall gegen Kleist. Für den Wohlklang, gegen das Gebrüll.«
http://www.dradio.de/dkultur/kulturpresseschau/fazit/1614383/sword_list%5B0%5D=kleist

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