Amazone mit Verspätung

Heute vor 138 Jahren fand im Berliner Königlichen Schauspielhaus am Gendarmenmarkt die Uraufführung der Penthesilea statt; für die Bühne eingerichtet von Salomon von Mosenthal. Hierzu ein Funk-Essay (14:00 min) von Monika Buschey (Erstausstrahlung 25. April 2011): http://www.ndr.de/info/audio70589.html

Bemerkenswert auch zwei Notizen im Prager Abendblatt vom November 1874:
»Fr. [Anna] Versing-Hauptmann’s dritte und letzte Deklamazionssoirée [im Prager Konviktsaal] umfaßt außer verschiedenen anderen Dichtungen auch das interessante v. Kleist’sche Drama ›Penthesilea‹, welches bisher in Prag noch niemals öffentlich zum Vortrage gebracht wurde.« (24.11.) – »Fr. Versing-Hauptmann beschloß gestern mit G.[!] v. Kleist’s genialer ›Penthesilea‹ […] den Zyklus ihrer diesjährigen Deklamazionsabende.« (27.11.)

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Ein Kommentar zu Amazone mit Verspätung

  1. Selbstredend wird man auch in den »Heilbronner Kleist-Blättern« zum Thema »Penthesilea«-Uraufführung fündig. Zum Beispiel in Ausgabe 17, in einem Aufsatz von Anett Lütteken (»Penthesilea« 1870/1876 – Eine noble Geste des Ritter Mosenthal). In Ausgabe 18 von derselben: »Wien oder Berlin? Ein Stück sucht seine Bühne«. – In Ausgabe 16: »Das Schönste erzähl ich aber erst im Wald«. Mary Dietrich als »Penthesilea«. Diese HKB-Ausgaben gibt es derzeit noch zum Sonderpreis: http://www.kleist-shop.de/index.php/kategorie-layout/sonderpreise/heilbronner-kleist-blaetter-16-20-sonderpreis-detail. Aber nur solange Vorrat reicht!

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