Amphitryklon

»Der Regisseurin Karin Henkel reicht das komplexe Werk nicht. Sie inszeniert am Schauspielhaus Zürich ›Amphitryon und sein Doppelgänger‹ in ihrer Bearbeitung ›nach Heinrich von Kleist‹ mit der erkennbaren Absicht, den Autor weiterzudenken: Wo dieser verdoppelt, vervielfacht sie; wo er Textstellen wiederholt, spult sie sie endlos ab. Sie sampelt aus dem Rohstoff der Vorlage ein menschliches Spiegelkabinett der Klone, das reichlich Spektakel und Witz zeitigt, die Lachmuskeln kitzelt und, dies der kluge Clou, uns Zuschauer in ähnliche Zweifel versetzt wie die Figuren des Stücks. Wer ist wer? Und welches Ich bin ich?« http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/buehne_konzert/der-gott-und-der-goettergatte-1.18158615
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