Aus dem Wirtschaftsleben

Über das Gasthaus ›Zum Nußbaum‹ im Berliner Nikolaiviertel:
»Ein weiterer Name wird mit dem ›Nussbaum‹ in Verbindung gebracht. Nach Meinung des Frankfurter Hobby-Familienforschers Günter Sieling (geb.1918) ist es Hans Kohlhase (um 1500-1540). Sielings Urgroßvater väterlicherseits, der Schlosser Friedrich Gottlob (1820-?), habe mit seiner Ehefrau Rosine Christiane auf der Fischerinsel in der damaligen Fischerstraße 29 gewohnt. Der Großvater sei des Öfteren Gast in der Schenke ›Zum Nussbaum‹ an ihrem ursprünglichen Platz Fischerstraße 21 gewesen. Nach dessen Erinnerung habe man damals am Stammtisch oft erzählt, einer der früheren Inhaber der Schenke sei auch der angesehene Kaufmann Hans Kohlhase gewesen. Tatsächlich besaß dieser seit 1530 das Bürgerrecht. Sein Rechtsstreit mit dem sächsischen Junker Günter von Zaschwitz (?-1534) stellte der Dichter Heinrich von Kleist (1777-1811) in den Mittelpunkt seiner Novelle ›Michael Kohlhaas‹. Beweise für Hans Kohlhases Inhaberschaft konnte Günter Sieling allerdings nicht beibringen.« http://www.in-berlin-brandenburg.com/Location/Restaurants-Berlin/Deutsches-Restaurant/Zum-Nussbaum.html

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.