Beitrag eines Bildungsministers

»Seit zehn Jahren ist die Lehrerin Christina Dalchau als Museumspädagogin an das Kleistmuseum Frankfurt (Oder) abgeordnet. Ihre Arbeit dort findet bundesweit große Resonanz, trotzdem sind die Tage der 52-Jährigen im Museum gezählt. Zum neuen Schuljahr muss sie zurück an eine Schule. Das hat Bildungsminister Günter Baaske (SPD) entschieden. Er sieht das als Beitrag im Kampf gegen den Lehrermangel an den Schulen, in Frankfurt jedoch ist der Ärger groß. Auch der Museumsverband und andere Institutionen haben Protestbriefe nach Potsdam geschickt. […] Christina Dalchau sieht sich als Opfer von ›Zahlenschieberei‹ und vermutet, dass im Ministerium nicht ausreichend bekannt ist, was sie tut: ›Ich mache nicht nur Museumsführungen, sondern oft auch normalen Unterricht, aber eben an einem anderen Ort.‹ Wolfgang de Bruyn, Chef des Kleist-Museums, hofft noch auf Einlenken Baaskes: ›Was wir hier erleben müssen, ist schmerzhaft, richtig dramatisch. Frau Dalchau ist mit ihrer Arbeit ein Glücksfall für Schüler und Lehrer. Ihr Abschied wäre ein nicht zu kompensierender Verlust.‹« http://www.svz.de/bb-uebersicht/panorama_bb/museum-bangt-um-paedagogin-id9920936.html

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.