Burn after reading

Um dem abstrusen Vorwurf entgegenzutreten, ›Stimming’s Inn‹ sei tendenziös oder gar, wie das Epitheton einer bekannten ägyptischen Tageszeitung lautet, ›halbamtlich‹, übe ich Ausgewogenheit und teile, zugegebenermaßen schweren Herzens, ein Zeugnis mit, um das Georg Diez am 25. November 2011 die Abteilung Nachruhm bereichert hat:
»In dieser Woche war er wieder mal überall, der Adel. Überall. Es fing mit den Bücklingen an vor der Sprache, der stockenden, verbogenen, heimlichtuerischen Sprache des Dunkeldichters und Nationalisten Heinrich von Kleist, diesem Fanatiker und Fundamentalisten, der vom Tod berauscht war und in seinen Stücken besonders gern von der Lüge erzählte und von der Verstellung, vom herrlichen Gesetz und dem Selbstopfer, das allein die Freiheit eröffnete.«
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/s-p-o-n-der-kritiker-was-kleist-und-guttenberg-gemein-haben-a-799891.html

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