Comicforschung

Aus dem Berliner Tagesspiegel erfahren wir:
»Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat 1,9 Millionen Euro in die Hand genommen, um von Wissenschaftlern der Universitäten in Paderborn und Potsdam ›die kulturelle Spezifik und das Leseverständnis‹ von ›Comic-Büchern in Romanform für Erwachsene‹ untersuchen zu lassen. Dies teilte die Universität Paderborn […] mit. Seit April beschäftigt sich eine Gruppe von sieben Nachwuchsforschern der Literaturwissenschaften, Psychologie und Informatik mit dem Thema graphische Literatur, ›umgangssprachlich bekannt als Comics‹, wie es in der Mitteilung heißt.«
Fazit eines Kommentars von Thomas Hummitzsch:
»Es verhält sich also nicht nur so, dass das Forschungsziel unklar scheint, auch über die eigentliche Forschungsfrage scheint man sich noch nicht im Klaren zu sein. Nichts desto trotz gibt es 1,9 Millionen Euro vom Bundesbildungsministerium. Diese wären zweifelsohne besser angelegt gewesen, wenn man das Geld dafür verwendet hätte, bei Lehrkräften und Pädagogen an Schulen und Bildungseinrichtungen die Vorbehalte gegenüber der Neunten Kunst als Lerngrundlage abzubauen. Da hätten dann auch alle etwas davon.« http://www.tagesspiegel.de/kultur/comics/bund-foerdert-comicforschung-mit-millionen-die-vermessung-der-comic-welt/11857136.html

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