Der Krüge schönster

Auktion 436 von Hauswedell & Nolte bringt am 22./23. Mai 2012 als Los 994 die Erstausgabe des ›Zerbrochnen Krugs‹, deren Titelblatt der Dichter mit seinem Namenszug »HvKleist« eigenhändig signiert hat (Farbabbildung im Katalog, Tafel 23). Schätzpreis 10.000 €. Das unbeschnittene, frische Exemplar, eine zeitgenössische Broschur mit blauem Umschlag, war vor vier Jahrzehnten letztmals im Handel: bei Stargardt (Auktion Marburg, 16./17. Februar 1971), mit 2.500 DM angeboten (Katalog 595, Nr. 180, mit Abb. des Schriftzugs) und für das Doppelte zugeschlagen. Seinerzeit eine Wiederentdeckung. Eva Rothe und Helmut Sembdner (Die Kleist-Handschriften und ihr Verbleib, in: Jb Deutsche Schillergesellschaft 8/1964, S. 324-343; S. 342) hatten keinen Besitzer angeben können und auf den Auktionskatalog Karl Ernst Henrici CXII (Berlin, 30.9.-2.10.1926), Nr. 502, als ihre Quelle verwiesen.
**[Nachtrag, 21. Mai:] »Das Stück soll 10.000 Euro kosten. Es gehört einem Privatmenschen aus Süddeutschland. In zwei Tagen entscheidet sich, ob das Kleist-Museum in den Besitz kommt.«
http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1021773/
**[Nachtrag, 24. Mai:] Der Hammer fiel bei 17.500 €.

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