Ein Lorbeerkranzerl

Andrea Breth inszeniert Prinz Friedrich von Homburg für die diesjährigen Salzburger Festspiele in einer Co-Produktion mit dem Burgtheater Wien – Premiere heute abend. Das ist beileibe keine neue, aber herzerwärmend gute Nachricht; daher nun die schlechte: sämtliche Homburg-Festspielaufführungen sind (naturgemäß) längst ausverkauft.
Zum Trost – einem zugegebenermaßen schwachen, aber immerhin – für alle Zukurzgekommenen und insbesondere jene, die in der nächsten Burgtheater-Spielzeit nicht nach Wien reisen können, verweisen wir auf die materialreiche Salzburger Programmseite, namentlich wegen der Dossiers ein Muster an intelligenter Information: http://www.salzburgerfestspiele.at/schauspiel/Prinz-Friedrich-von-Homburg-2012
Peter Simonischek, der den Kurfürsten geben wird, verrät in den Salzburger Nachrichten sein Verständnis der Rolle: »Er ist ein Machttaktiker. Am Anfang, im Park, da sieht er, dass der Schlafwandelnde in diesem Traum seine Machtgelüste formuliert. Der Junge flicht schon ein Lorbeerkranzerl! Dann lässt er sich im Traum von Natalie […] diesen Kranz reichen und spricht sie als Braut an. Zum Kurfürsten sagt er sogar ›Mein Vater‹! Das ist ein impertinenter Fauxpas, und der Prinz ist nur geschützt, weil er schläft.« http://www.salzburg.com/nachrichten/spezial/salzburger-festspiele/schauspiel/sn/artikel/peter-simonischek-einst-prasser-jetzt-strenger-fuerst-22012/
Einen Vorbericht mit Probenfotos bringt SPIEGEL online:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/prinz-friedrich-von-homburg-bei-den-salzburger-festspielen-a-846156.html

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