Ein Mitbringsel

In dem berühmten Briefwechsel von Jane Welsh mit ihrem Ehemann Thomas Carlyle, der bei seinen Bemühungen, die deutschsprachige Literatur seiner Zeit mit Übersetzungen, Essays und Biographien in Großbritannien hoffähig zu machen, für Kleist und dessen Werk jedoch nur ein paar wenige Worte gefunden hat (vid. Nachruhm Nr. 281), gibt es offenbar lediglich eine einzige Stelle, an welcher der Dichter erwähnt wird.
Am 13. August 1843 schreibt Welsh dem »alten anmaasslichen Wirr- und Murrkopf« (Nietzsche): »I brought with me from Ryde a volume of plays by one Kleist (did you ever hear of him?) which [John] Sterling greatly recommends. The tragedian himself had the most tragic end.« (Letters and Memorials of Jane Welsh Carlyle. Hrsg. v. Thomas Carlyle† und James Anthony Froude. London 1883, Bd. 1, S. 233f.)
In der online-Version der Carlyle-Briefe hierzu die Anmerkung: »The vol. was probably L. Tieck’s edn. of two of his plays and a dramatic fragment (Berlin, 1821).«

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