Eine zerbrochne Krug

** Von Arno Pielenz, Cottbus **
Paul Wiegler (1878-1949), Verfasser u. a. einer fülligen ›Geschichte der deutschen Literatur‹, die Kleist immerhin 25 Seiten zugesteht, und einer Kleist-Novelle (›Der Hügel‹, 1926), in der der Doppelselbstmord Kleist + Henriette am Kleinen Wannsee gestaltet wird, wartet 1932 in der von ihm und Ludwig Goldscheider herausgegebenen Anthologie ›Die schönsten deutschen Gedichte‹ (Wien, Leipzig: Phaidon-Verlag) mit einer Überraschung auf, die auch im Gedenkjahr 2011 und bei der Neugestaltung der Grabstätte unberücksichtigt geblieben ist. In den bio- und bibliographischen Anmerkungen heißt es zu Kleist (von dem drei Gedichte aufgenommen worden sind): 21. November 1811: Selbstmord am Wannsee bei Potsdam, gemeinsam mit Wilhelmine von Zenge.

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Ein Kommentar zu Eine zerbrochne Krug

  1. ge sagt:

    Wacker, wacker. Und fast so schön wie Kleists Sprung aus dem Fenster.

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