Falsch gedacht

Miguel Szymanski im Freitag:
»›Bildungsoffensive Deutsch‹ steht auf der Einladung des Goethe-Instituts Berlin. Ich denke an einen Luftabwurf von Buchpaketen, Kleist und Böll für Südeuropa. Doch es geht um etwas anderes: Das Institut lädt mich als begleitenden Journalisten zu einer Informationsreise der Initiative ›Mit Deutsch in den Beruf‹ ein. Das Programm soll junge Menschen aus Portugal, Spanien, Frankreich, Italien und Griechenland an das deutschsprachige Berufsleben heranführen. […] Ich las den Text der Einladung ein zweites Mal: ›Im Rahmen des Projekts Mit Deutsch in den Beruf (Bildungsoffensive Deutsch) werden hochrangige Experten der Generaldirektion für Erziehung als Teil des portugiesischen Bildungsministeriums sowie Schuldirektoren ausgewählter Schulen der Pilotschulinitiative für Deutsch auf Einladung des Goethe-Instituts Lissabon nach Deutschland, Berlin und München, reisen.‹ Heinrich von Kleist und Heinrich Böll hätten den Kopf geschüttelt, wie viele sperrige Worte notwendig sind, um Trümmerhaufen und Menschenhandel zu beschreiben.« https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/hansel-y-gretel

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