Hans-Kilian-Preis für Jessica Benjamin

Die amerikanische Psychoanalytikerin Jessica Benjamin wird für ihr wissenschaftliches Lebenswerk am 24. April in Bochum mit dem Hans-Kilian-Preis ausgezeichnet, einem der höchstdotierten Preise im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland.
Die Preisverleihung ist öffentlich und findet am Freitag, 24. April 2015, um 16 Uhr, im Veranstaltungszentrum (Raum 2a) der Ruhr-Universität Bochum statt. Interessierte werden um Anmeldung per E-Mail an hans-kilian-preis@rub.de gebeten.
Jessica Benjamin, die erste Frau, die diesen Preis erhält, ist Clinical Professor für Psychoanalyse und Psychotherapie an der Graduate School of Arts and Science der New York University. Sie ist Mitbegründerin des Stephen Mitchell Center for Relational Studies und der International Association for Relational Psychoanalysis and Psychotherapy (IARPP).
In ihren Arbeiten finden sich Bezüge zur älteren und neueren Kritischen Theorie, zur Intersubjektivitätstheorie Hegels, zur klassischen Psychoanalyse Freuds und ihrer vorwiegend amerikanischen Fortentwicklung in der Selbstpsychologie Heinz Kohuts.
Ihr Beitrag zur Entwicklung einer relationalen, intersubjektiven Theorie des Selbst hat wichtige Diskussionen zu den Grundlagen psychoanalytischen Denkens angeregt. Daneben arbeitet sie zur Geschlechter-, Identitäts-, Konflikt- und Traumaforschung, zu Sozialphilosophie und Kulturtheorie.

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