Hauptsache Geld

»Brandenburg erhält aus dem Bundes-Förderprogramm für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland rund 700.000 Euro. Zwei Einrichtungen profitieren von der Summe. Das Kleist-Museum in Frankfurt (Oder) wird mit 345.000 Euro bedacht […].«
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12341553/63369/Zuschuesse-fuer-Kleist-Museum-und-Neuzelle-Foerderung.html

Derlei Botschaften liest man gern (Frankfurt, nun freue dich!), so auch die fast zeitgleich eingelaufene Mitteilung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, wonach die Annette-von-Droste zu Hülshoff-Stiftung nun gegründet werden kann, für die ein Kapital von 19,3 Millionen Euro eingesammelt worden ist. Nach Abzug aller Verbindlichkeiten veranschlagen die Gutachter »einen jährlichen Ertrag aus dem Stiftungskapital von 450.000 Euro […], um einen finanziell gesicherten Betrieb zu gewährleisten.« Für den Jahresetat des Kleist-Museums wiederum dürfte ein Kapitalstock in der genannten Höhe kaum ausreichend sein.

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