Hauptsache Jubiläum

Die nahezu klassische Sentenz »Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien« wird gemeinhin Andreas Möller zugeschrieben. Auf den Buchmarkt übersetzt: egal ob Geburts- oder Todestag, Hauptsache Jubiläum. »›Verlage und Händler profitieren traditionell stark von solchen Jubiläen. Das hatte zuletzt bereits der 200. Geburtstag von Heinrich von Kleist gezeigt‹, sagte Christian von Zittwitz, Verleger und Herausgeber der Fachzeitschrift ›Buchmarkt‹.« http://www.wiwo.de/unternehmen/it/zahlreiche-biografien-friedrich-der-grosse-und-die-buecherwelle/6102976.html

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Ein Kommentar zu Hauptsache Jubiläum

  1. Martin Maurach sagt:

    Biographische Details, geschenkt. Es zählt der Umsatz. Und die wahre Rangfolge wird im Artikel der „Wirtschaftswoche“ analysiert: „Friedrich II. (…) sei entschieden populärer als ein Autor wie Kleist.“ Also kein Wunder: „2011 ‚ein kleines Minus im deutschen Buchmarkt‘“. „Für 2012 herrscht Skepsis“ – Friedrich hin oder her. Dann aber kommt’s: „2014 (…) jährt sich zum 60. Mal das ‚Wunder von Bern‘“: „Die Veröffentlichungen dazu werden den 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen sicherlich noch übersteigen“. Der Ball ist rund.

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