Homburg im Resi

Mit Prinz Friedrich von Homburg unter der Regie von David Bösch hat das Münchner Residenztheater seine neue Spielzeit eröffnet: »Kleists letztes Drama ist eine große Auseinandersetzung um Unterwerfung und Subversion, Gemeinwohl und Eigensinn, Recht und Gewalt und den utopischen Rest.« http://www.residenztheater.de/artikel/resi-startet-mit-prinz-friedrich-von-homburg-und-die-netzwelt-die-neue-saison
Programmheft: http://www.residenztheater.de/sites/default/files/Resi_Programmheft_PrinzvHomburg_dweb.pdf

Aus der Kritik:
nachtkritik.de (Sabine Leucht, 25.9.): »schnörkellose Kleist-Inszenierung«
SpiegelOnline (Bernd Noack, 27.9.): »David Bösch […] hat […] einen ›Prinz von Homburg‹ auf die Bretter getuscht, der im Grunde so wenig Anlass für Kritik liefert, dass man ihn höchstens etwas fade finden kann. Bösch macht nichts falsch, aber deshalb kommt nicht selbstverständlich richtig Gutes heraus.«
Deutschlandfunk (Sven Ricklefs, 27.9.): »Doch die eigentlich groß angelegte Auftaktinszenierung der Saison erwies sich dann doch eher als Enttäuschung. Denn auch, wenn Regisseur David Bösch das Stück nun zu einer 100-minütigen Spieldauer zusammengekürzt hat, so merkt man seiner Inszenierung zugleich den fast zu großen Respekt vor der Kleist’schen Sprache und dem staatstragenden Sujet an.«
Süddeutsche Zeitung (28.9.): »Weinen möchte man ob dieser wohlfeilen Schüler-Digest-Version auch als Kritikerin. Das Publikum aber scheint glücklich, es gab einen Riesenapplaus.«
FAZ (Jürgen Kaube, 28.9.): »voll unaufgelöster Widersprüche und wunderbar durchdacht«.

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