Im Rückspiegel

Mitglieder der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft versammeln sich am 12. Mai in Berlin zu einem informellen Treffen, bei dem es unter anderem um die vereinsinterne Diskussion über die von der Gesellschaft unterstützten und verantworteten Unternehmungen sowie um Fragen der vereinsinternen Kommunikation gehen soll. Initiiert wird das Treffen von Mitgliedern der Gesellschaft. Im Anschluß an 2011, schreiben sie in der Einladung, sei es »sinnvoll, einen Blick zurück zu werfen und über die Erfahrungen aus dem Kleistjahr sowie die Planung für die Zukunft zu sprechen«. Ein Protokoll der Debatte wird allen Teilnehmern und weiteren Interessenten per email übermittelt. »Die getroffenen Verabredungen sollen auf der nächsten Mitgliederversammlung der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft als TOPs verhandelt bzw. als Anträge beim Vorstand eingereicht werden.« – Ob wegen Reizüberflutungsresistenz oder aus welchen Gründen auch immer, im Netz-Auftritt der Kleist-Gesellschaft ist ein Hinweis auf die Berliner Veranstaltung chronistenpflichtwidrigerweise nicht präsent.
**[Nachtrag, 10. Mai:] Wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, handelt es sich um ein Treffen von Kleist-Interessierten, nicht aber der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft. Demnach sind auch Nicht-Mitglieder eingeladen.
**[Nachtrag, 1. Juni:] Jens Bisky gibt im Newsletter des Kleist-Museums eine kurze Zusammenfassung des Treffens, u.a.: »Nach einer [auch] kontroversen Diskussion über das Kleist-Jahr 2011 ging es vor allem um die Verbesserung der vereinsinternen Kommunikation. Die Mehrheit der 20 zum Treffen gekommenen Mitglieder sucht nach Möglichkeiten einer Belebung der Kleist-Gesellschaft durch stärkere Mitglieder-Beteiligung. Zustimmung fand der Vorschlag, eine Satzungsänderung zu beantragen und damit Einzel-, statt Listenwahl des Vorstands zu ermöglichen.«

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