In Sachen Iffland

In einer Presseschau vom 7. Januar dokumentiert boersenblatt.net das journalistische Echo auf »das sensationelle (inzwischen zurückgezogene) Angebot des Iffland-Korrespondenzarchivs durch das Wiener Antiquariat Inlibris auf der kommenden Ludwigsburger Antiquariatsmesse.« http://www.boersenblatt.net/682068/

Am selben Tag meldet SPON: »Ende des Jahres 2013 dann schaltete sich auch das Bundesland Berlin ein und erstattete Strafanzeige gegen [Hugo] Fetting [2012 Verkäufer des Archivs an Inlibris]. Mit dem Antiquariat sei damals auch schon abgesprochen worden, dass die Schriften nicht auf der Ludwigsburger Buchmesse Antiquaria verkauft werden. Da der Katalog aber schon vorher angefertigt worden sei, werde das Konvolut dort noch für einen Preis von 450.000 Euro aufgeführt […]. De facto sei eine Zurücknahme des Angebots, anders als in mehreren Medien berichtet wurde, schon vor Monaten vereinbart worden, wie auch Inlibris-Geschäftsführer Hugo Wetscherek bestätigt.« http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/berlin-will-iffland-nachlass-zurueckholen-a-942189.html

9. Januar: »Augenblicklich liegen die 34 Bände mit insgesamt mehr als 7000 Schriftstücken aus Ifflands Direktion von 1796 bis 1814 am Königlichen Nationaltheater zu Berlin in einem Depot der Wiener Rechtsanwältin Ingrid Schwarzinger, die das Wiener Antiquariat Inlibris gegenüber dem Berliner Senat vertritt.« http://www.tagesspiegel.de/kultur/staatsministerin-monika-gruetters-zum-ifflands-briefarchiv-wie-es-weitergeht-mit-iffland/9312348.html

13. Januar: »Jetzt müssen wohl Gerichte klären, wem das einmalige Erbe gehört. ›Inlibris‹ um Geschäftsführer Hugo Wetscherek sieht sich jedenfalls im Recht: Die Berliner Akademie der Künste hatte ihm vor Jahren eine ›Eigentumsanerkenntnis‹ ausgestellt. Bis der Rechtsstreit geklärt ist, wird eine Wiener Rechtsanwältin den Schatz verwahren.« http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,974596

15. Januar: »Der Iffland-Nachlass, hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters schnell erklärt, sei ein ›nationales Kulturgut‹. Es stünden auch die Chancen für eine gütliche Einigung zwischen dem Land Berlin und dem Besitzer, einem Wiener Antiquar, also eine Rückführung nach Berlin und in die öffentliche Hand gut.« http://www.berliner-zeitung.de/kultur/korrespondenzbuecher-aufgetaucht-iffland–der-maechtige-menschenmaler,10809150,25883410.html

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