Industrious omission

Coleridge über Die Familie Schroffenstein in einem Brief vom Dezember 1821 an seinen Freund (und Nachlaßverwalter), den Arzt Joseph Henry Green:
»I have just looked into Kleist’s first play – it seemed to me harsh and branny, and the freedom from sentimentality, for which our friend Tieck gives him so much credit, too evidently a matter of purpose, and fore-thought – industrious omission not absence by nature and consequence of the some thing instead.« (Collected Letters of Samuel Taylor Coleridge. Hg. v. Earl Leslie Griggs. Bd. 5: 1820-1825 [Oxford, New York 1971], S. 190f.)

»Our friend Tieck« hatte in seiner Vorrede zu der Kleist-Ausgabe von 1821 geschrieben (S. LVIII): »[…] wenige Darsteller verstehn es so, wie Kleist, unser Herz bis auf den tiefsten Grund zu erschüttern, sobald er es will, und eben dadurch, weil er so geflissentlich und mit Bewußtsein der weichlichen Sentimentalität aus dem Wege geht.«

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