Jahrgang 1811

Lars-Broder Keil in der Welt über die unrühmliche Geschichte, bis Else Lasker-Schüler endlich ein halber Kleist-Preis zuerkannt worden war – mit folgender, aufgrund der Verwechslung von biographischen Daten allerdings verpuffenden Pointe:
»Erst im November 1932 ist es so weit. Wenige Jahre zuvor hatte eine Zeitung dazu aufgerufen, an Kleists 150. Geburtstag sollte ein Ruf an die Nation erfolgen, ›die allerärmste, die allerreichste Dichterin deutscher Sprache in ihrer Not nicht versinken zu lassen‹ – das wäre 1961 gewesen und Lasker-Schüler 92 Jahre alt. Was als Lob gedacht war, dürfte Lasker-Schüler als Hohn empfunden haben.« http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article13711459/Wie-Else-Lasker-Schueler-um-Kleist-Preis-bettelte.html

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