»Kleist hätte…«

** Von Reinhard Pabst, Bad Camberg **
Und weiter geht’s mit unserer Reihe »Kleist-Rezeptionszeugnisse, die die Welt nicht braucht«:

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»Kleist hätte Formel-1-Rennen geliebt.« (Günter Blamberger, Präsident der Kleist-Gesellschaft, in dem von ihm mitverantworteten Katalog Kleist / Krise und Experiment. Bielefeld u.a.: Kerber 2011, S. 58)
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»Zum 200. Todestag von Heinrich von Kleist sind […] viele Bücher erschienen, u.a. auch einige Biografien. Kleist hätte das sicher gefallen.« (›Kundenrezension‹ von Carl-Heinrich Bock, 3. Juli 2011, zur Kleist-Biographie von Günter Blamberger, Amazon.de)
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»Kleist [hätte], hätte er die Möglichkeiten des Films gekannt, Penthesilea als Drehbuch verfasst […]. Die Ästhetik der Penthesilea […] kann als eine Vorform der ›Action‹ verstanden werden.« (Mareen van Marwyck: Gewalt und Anmut. Weiblicher Heroismus in der Literatur und Ästhetik um 1800. Bielefeld: transcript 2010, S. 211)
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»Kleist hätte 1821 mehr Gründe gehabt, sich zu erschießen, als 1811. Aber er hätte es nicht mehr getan, er wäre zu alt dafür gewesen.« (Rolf Schilling: Lebens Mittag. Notizen und Träume, Buch 1 [Tagebücher 1989 bis 1991]. München: Arnshaugk 1995, S. 150)

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