Landpartie

Neben vielen anderen Sehens- und Besuchswürdigkeiten hat die Bundeshauptstadt auch dieses: »Das Jugend Museum ist ein lebendiges Geschichtsmuseum für alle. In der alten Millionenvilla im Berliner Stadtteil Schöneberg zeigen wir ungewöhnliche Ausstellungen zur Stadtgeschichte.« Eine solche war mutmaßlich die unter dem Titel »Steckbrieflich gesucht! Die wahre Geschichte einer Mordbrennerbande in Preußen« gezeigte, von Mai 2001 bis Januar 2002 über Kleists ›Schwarz‹ alias Horst und dessen KumpanInnen. »Bereits jetzt gibt es etwa 400 Anmeldungen«, vermeldete die Berliner Zeitung in ihrem Vorbericht; und: »Weil Kinder aber nicht nur Zeitzeugnisse anschauen wollen, sondern lieber selbst aktiv sind, bietet das Jugendmuseum verschiedene Projekte zur Ausstellung an – bis hin zum Rollenspiel, das mit der Videokamera aufgezeichnet wird.« http://www.berliner-zeitung.de/archiv/historischer-kriminalfall-im-jugendmuseum-die-wahre-geschichte-der-mordbrenner,10810590,9903452.html
»Zur Ausstellung ist erschienen (nicht nur) für Kinder: ein ›Räuberbündel‹ mit einem Forschungstagebuch, einem Räuberquartett, Zinken, einer Zeitung und Steckbriefen; ein Reisedossier für eine Brandenburger Landpartie auf den Spuren der Mordbrennerbande« http://www.jugendmuseum.de/tl_files/inhalte/pdfs/raeuberausstellung.pdf
Ob Kinder, dergestalt museumspädagogisch begleitet, bei ihren Brandenburger Landpartien »lieber selbst aktiv« geworden sind, ist nicht bekannt.
[Bildindex  der Kunst und Architektur]

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