Leseerlebnisse

Über Lukas Bärfuss und zu dessen Essaysammlung Stil und Moral (Göttingen: Wallstein 2015) schreibt Martin Ebel in der Berner Zeitung:
»Für Bärfuss aber, der situationsadäquat reagierte – ›ich war ein unausstehliches Miststück‹ – gab es ein Entkommen, eine regelrechte Rettung: das Lesen (und ein paar Menschen, die ihm halfen). Robert Walser oder Kleist: Da gingen dem jungen Mann Welten auf, schockartig. Hier wird von dir geredet! Die Welt ist nicht in Ordnung, sie ist auch nicht erklärbar! Aus Literatur ist nichts zu lernen, sie ist nur zu erleben! Leseerlebnisse, die jemand, der bürgerlich-sanft ins Bildungsuniversum geglitten ist, wohl so nie gehabt hat. In einigen Essays zittern sie heftig nach.« http://www.bernerzeitung.ch/kultur/buecher/Das-Internet-hat-keine-Toilette-/story/19129335

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