Literarisch verewigt

Das in Nordsachsen gelegene (Bad) Düben findet bei Kleist viermal Erwähnung: im Zusammenhang mit der mißglückten Ballonfahrt des Wachstuchfabrikanten Claudius an drei Stellen der Berliner Abendblätter sowie im Brief aus Leipzig vom 30. August 1800: »Aber das Vergnügen ist diesmal nicht Zweck unsrer Reise u. ohne uns aufzuhalten, fuhren wir gleich weiter, die Nacht durch nach Leipzig (über Düben)«. Zu den Sehenswürdigkeiten Bad Dübens zählt das Wasserschloß Schnaditz, »eine dreiflügelige Schlossanlage mit einem englischen Schlossgarten aus dem 14. bis 19. Jahrhundert. Der 29 Meter hohe Turm stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert. Das Schloss war der Sitz der Familie Zaschnitz, die Heinrich von Kleist mit der Novelle ›Michael Kohlhaas‹ literarisch verewigte. […] Der legendäre Rechtsstreit zwischen dem Pferdehändler Kohlhase und dem Junker Günter von Zaschnitz, den Heinrich von Kleist mit der Novelle ›Michael Kohlhaas‹ aufgriff, wurde 1533 auf der Burg [auf einem kleinen Hügel am rechten Ufer der Mulde] ausgetragen.« http://suite101.de/article/bad-dueben—kurort-an-der-mulde-in-nordsachsen-a140853

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