Manko und Unsinn

Der Deutsche Bundestag hat am 16. Oktober die ›Digitale Agenda 2014-2017‹ diskutiert. Hierzu der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann: »Das größte Manko der ›Digitalen Agenda 2014-2017‹ ist die Selbstgewissheit, mit der die Umbrüche, die durch die Digitalisierung entstehen, beschrieben werden. Die Digitalisierung ist eine Chance für alle, was für ein Unsinn. Die Verluste – auch an Arbeitsplätzen – durch die Digitalisierung dürfen nicht durch Fortschrittsversprechen einfach weggewischt werden. Wenn also über neue Vertriebswege und Erlösmöglichkeiten der Kultur- und Medienwirtschaft gesprochen wird, sollten die Bestehenden in den Blick genommen, auf ihre Tauglichkeit und vor allem ihre wirtschaftliches Bedeutung betrachtet werden. Neue Vertriebs- und Erlösmodelle müssen die alten zumindest ersetzen, wenn nicht mit Blick auf eine wirtschaftliche Expansion übertreffen können.« http://www.kulturrat.de/detail.php?detail=2953&rubrik=2

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