Mehr als zehn Jahre

»Heinrich von Kleist […] hatte mehr als zehn Jahre lang nach einer Frau gesucht, die bereit war, gemeinsam mit ihm aus dem Leben zu gehen«, weiß Hans Ulrich Gumbrecht zu berichten. »Ende 1811 ließ sich dann die unheilbar kranke Bürgersfrau Henriette Vogel von Kleist am Berliner Wannsee mit einem Pistolenschuß das Leben nehmen, bevor er seinen eigenen Kopf mit einer Kugel aus derselben Waffe durchbohrte. Heinrich und Henriette hatten diesem Tod als Moment einer nicht überbietbaren Intensivierung der Existenz in euphorischen Briefen entgegen gelebt.« http://blogs.faz.net/digital/2013/09/20/von-der-aesthetik-des-freitods-zur-athletik-des-ueberlebens-367/

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