Meister des Unmöglichen

»Der Schauspieler [Wolfgang Michael] scheint vielmehr das Klassische zu lieben – ›Shakespeare! Immer wieder Shakespeare‹, lacht er, ›und Kleist mag ich auch‹. Kleist sei der Meister des Unmöglichen, versucht er seine Faszination zu erklären. Als Gott Jupiter in Kleists Erstlingswerk[!] ›Amphitryon‹ verführte Michael schon die eigentlich an Amphitryon vergebene Alkmene mit einer Maske ihres Mannes. Als sich Michael daran erinnert, kommt der Jupiter in ihm hoch: ›Der hat sich dann in die Alkmene verschossen und wollte unbedingt hören, dass er gut war. ,Was wäre, wenn ich nicht Amphitryon wäre?‘ ,Aber du bist doch Amphitryon.‘ ,Ja, aber was wäre wenn nicht‘ …‹, kurz scheint es so, als stünde Michael auf der Bühne.« http://www.rnz.de/kulturregional/
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