Mit Kleist sozusagen

Roman Bucheli befindet nach der Lektüre des jüngsten Gedichtbandes von Klaus Merz (Unerwarteter Verlauf [Innsbruck 2013]):
» … da und dort hängt Klaus Merz einem etwas modisch und wohlfeil gewordenen Kulturpessimismus an, doch der bekannten Klage, die früheren Zeiten seien die besseren gewesen, antwortet er ganz entschieden – mit Kleist sozusagen: ›Gib Fersengeld, Bruder / du holst sie noch ein / hinten herum!‹ Tänzerisch leicht im Duktus sowie mit Kleists Marionettenspieler und anderen Gewährsleuten im Gefolge begegnet Merz der Melancholie, zu der ihm die Welt und das Leben zum Tode reichlich Anlass geben.« http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/literatur-und-kunst/taenzerische-melancholie-1.18149739

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