Nachvollzugsanstalt

Nun erscheint ›Kleist und ich. Annäherung und Begegnung‹, eine Anthologie des Freien Deutschen Autorenverbandes (FDA), was kaum verwundern dürfte, »Denn viel Bücher machens ist kein ende«. Gut so! Der Leser mag entscheiden, ob die versammelten Texte »von 87 Autoren aus fünf Ländern sowie von 16 Gymnasiasten einer Neubrandenburger Projektgruppe« einen Klappentext verdienen, der die dumpfbürokratische Nullvokabel »nachvollziehen« zu verwenden sich nicht entblödet: »In Lyrik und Prosa lässt sich hier lesend nachvollziehen und begreifen, dass Schmerz, Nöte und Ohnmacht des Feuergeists Kleist uns selbst betreffen, sein literarisches Erbe lebendig und zeitgemäß ist.«

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