Nimm und lies!

Als garantiert schleichwerbungsfreiem Unternehmen ist es Stimming’s Inn eine helle Freude, seinen Besuchern mit Pauken & Trompeten ein Buch ans Herz zu legen, das Martin A. Hainz in einer Besprechung auf Fixpoetry uneingeschränkt als »Großtat« rühmt: Wolfgang Barthel: Kleist – DDR. Der kleinere deutsche Beitrag zur Kleist-Rezeption. Ein Verzeichnis 1949 bis 1990 (Heilbronn: Kleist-Archiv Sembdner 2015; 684 Seiten).
»Es ist beeindruckend«, so Hainz, »daß Barthel im Alleingang damit schuf und schaffte, was die institutionalisiertere [?] Germanistik verschiedener Universitäten entweder als zu behebendes Defizit zu erkennen verabsäumte oder aus anderen Gründen jedenfalls nicht zuwege brachte […].
Soll man nun diesen Band lesen […]? Auch wenn sich mit Lektüren das Wort Müssen schlecht verträgt, halte ich noch das Wort Sollen für blanke Untertreibung […].« http://www.fixpoetry.com/feuilleton/kritiken/wolfgang-barthel/kleist-ddr

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Ein Kommentar zu Nimm und lies!

  1. Arno Pielenz sagt:

    Völlig einverstanden, Barthels Buch ist wirklich eine Großtat. Und erstaunlich, wie groß doch der „kleinere Beitrag“ der DDR gewesen ist. Der ist weiterer Betrachtung wert, zumal er einen Vorteil bietet, den Briefmarkensammler zu schätzen wissen: Er ist ein Bereich, der abgeschlossen ist und nicht mehr erweitert wird. Martin A. Hainz ist also zuzustimmen (und wenn er noch die Deklination des Wortes „Autor“ lernen würde, sogar uneingeschränkt.).

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