Oberflächenbohrung

Hans Ulrich Gumbrecht plädiert auf seinem FAZ-Blog für eine neue Oberflächlichkeit und meint:
»Zur anti-metaphysischen Tradition gehört auch Heinrich von Kleist, der heute vielleicht am leidenschaftlichsten gelesene deutsche Klassiker, weil er bis hin zur Inszenierung seines Freitods im Jahr 1811 textuell und existentiell immer wieder die Grenzen erlebbarer Intensität herausforderte. Explizit wurde die bei Diderot, Goethe und Kleist präsente Umwertung des metaphysischen Vorurteils schließlich in Friedrich Nietzsches Philosophie, die einsetzt mit einem philologischen Lob auf die Wörtlichkeit der Textoberfläche.« http://blogs.faz.net/digital/2013/09/06/plaedoyer-fuer-die-neue-oberflaechlichkeit-357/

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