Philematologisches

Andreas Kunz unternimmt in der Weltwoche eine »Forschungsreise« durch die Geschichte des Kusses:
»In der Literatur hat der Kuss oft etwas Verhängnisvolles: von Shakespeares ›Romeo und Julia‹ über Bram Stokers ›Dracula‹ bis zu Hermann Hesses ›Narziss und Goldmund‹, den der hingehauchte Kuss eines Dorfmädchens zum Wechsel von der klösterlichen zur weltlichen Karriere veranlasst. Heinrich von Kleist betonte in seiner ›Penthesilea‹ die erotische Verwandtschaft von Küssen und Beissen (›Küsse, Bisse, das reimt sich, und wer recht von Herzen liebt, kann schon das eine für das andre greifen‹). – In den Märchen gibt es den Leben erweckenden, erlösenden Kuss wie bei ›Schneewittchen‹, den Teufels- und Hexenkuss oder den Zauberkuss, mit dem der ›Froschkönig‹ zum Prinzen wird.« http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2013-12/eckpfeiler-der-liebe-die-weltwoche-ausgabe-122013.html?0=

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