Rechthabendürfen

Bernhard Schlink war Gregor Gysis Gesprächsgast im Deutschen Theater Berlin; hierzu Hans-Dieter Schütt im Neuen Deutschland (19. Mai):
»Literatur und Jura? Eine Liaison? Unbedingt. Schlink erzählt von US-amerikanischen Methoden (übertragenswert für Deutschland), Rechtsphilosophie nicht mittels der ›trocknen, schweren Klassiker‹ zu lehren, sondern am Beispiel der Dichter: Kleist, Dostojewski, Kafka. Warum? Schlink sagt es nicht, Gysi fragt es nicht, aber es ist wahrscheinlich ganz einfach: Dichter wollen am wenigsten recht haben. Rechthabenmüssen, diese Krux der Politiker, der Leitartikler, der Parteien, überhaupt: der Tonangebenden, welcher Art und welchen Betriebs auch immer.«

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