Rollendes R

»An der Otto-Falckenberg-Schule in München kam Mittendorfer gleich beim ersten Vorsprechen weiter. Sie sei ein Rohdiamant, sagten die Dozenten. In der Sprecherziehung prallten dann zwei Welten aufeinander. Eine sächsische Sprachlehrerin, die sich für ihren eigenen Dialekt schämte, und die Niederbayerin Bettina Mittendorfer, die sich gehörig wunderte, warum man ihr das doppelte Pensum Sprechunterricht auferlegte. ›Mei Dialekt, des bin doch i. I muss mi doch ned für wos schama, wos i bin!‹ So hat sie auch 1996 ihre erste große Rolle, die Penthesilea von Heinrich von Kleist, am Ulmer Theater mit rollendem ›R‹ bestritten. Die Kritiker hat sie damit in Diskussionen gestürzt: ›Aber die Leute haben jedes Mal geweint vor Ergriffenheit – so schlecht kann’s also ned g’wesn sei.‹« http://www.pnp.de/region_und_lokal/stadt_und_landkreis_passau/pocking_bad_fuessing_bad_griesbach/1166902_Nach-Eine-ganz-heisse-Nummer-Angekommen-im-Glueck.html

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