Sag beim Abschied leise ›Ach‹

»Zum Schluss des Geplänkels wurde es dann so richtig präsidial, als Köhler seiner Gastgeberin beschied, sie habe ›Fernseh-Geschichte geschrieben‹. In ein paar Jahren würden die Leute sagen: ›Ach, die Frau Christiansen!‹ Ja, ›Ach, der Herr Köhler!‹, möchte man ausrufen, warum musste es Kleist zum Abschied sein, wenn ein Symbol für Sprachlosigkeit gesucht wird? Allein sechzehnmal bringt beim deutschen Dichter seine Penthesilea ein ›Ach‹ über die Lippen, und noch berühmter ist das geseufzte ›Ach‹ der Alkmene nach der Liebesnacht mit Jupiter, der ihr in Gestalt des Gatten Amphitryon beigekommen war.« http://www.sueddeutsche.de/kultur/ard-talkabschied-mit-praesident-ach-die-frau-christiansen-1.805915

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