Schaden der reinen Gestaltung

Oskar Loerke im Berliner Börsen-Courier (Nr. 377, 13.8.1922) über Wilhelm Schäfers Erzählungenband Frühzeit (Leipzig, Wien, Zürich: Tal, 1921) und vor allem Schäfers Vorwort: »Schäfer ist in seinem kunstrichterlichen Willen so hitzig, daß er an Kleist, den er als das größte dichterische Genie unseres Volkes rühmt, es tadelt, daß der epische Schritt im Michael Kohlhaas sich ›in mystisches Dickicht‹ verliere und den Prinzen von Homburg ein lyrisches Vor- und Nachspiel zum Schaden der reinen Gestaltung umkleide!« (O. L.: Der Bücherkarren. Besprechungen im Berliner Börsen-Courier 1920-1928. Hrsg. v. Hermann Kasack unter Mitarbeit v. Reinhard Tgahrt. Heidelberg u. Darmstadt: Lambert Schneider, 1965, S. 131)

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