Schau mir in die Augen, Kleines!

»›O Hermann! Hermann! / So kann man blondes Haar und blaue Augen haben, / Und doch so falsch sein?‹ – das lässt Heinrich von Kleist den römischen Feldherrn Varus ausrufen, als dieser erkennt, dass der Cheruskerfürst Hermann ihn betrogen hat. Blondes Haar und blaue Augen gelten hier offenbar als Zeichen von Treue und Ehrlichkeit, wobei der Römer wohl gehofft hatte, dass Hermann damit auch leichtgläubig sei – blauäugig eben. So wie wir heute diese Augenfarbe als Metapher für ein naives Gemüt und unüberlegte Handlungen verwenden. Warum kommen wir dabei aber gerade auf die blauen Augen, und nicht etwa auf braune oder grüne?« – wird im Deutschkurs der Deutschen Welle gefragt, mit kulturhistorischen Erklärungsminiaturen: http://www.dw.de/wie-blauäugig/a-15539146

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.