Schwer nachzuvollziehen

Aus einem Beitrag von Matthias Weigel auf nachtkritik.de zur Debatte um die Zukunft des Stadttheaters:
»[…] die Stadttheater haben ein ganz bestimmtes Bild von sich geprägt, das sich durch eine einzige ›andere‹ Produktion nicht eben mal ändert. Sie haben extrem hohe Schwellen um sich herum aufgebaut, außerhalb derer nur noch wenige verstehen, was da drin vor sich geht. Durch kontextlose Parolen oder knallige Farben allein wird sich das auch nicht ändern. Im Gegenteil: Wenn die Theater nach außen hin so tun, als wären sie Pop und Diskurs, unter dem Spielplanmotto (Achtung, überspitzt:) ›Wir wollen uns mit Krieg, Kapitalismus, Rassismus und Globalisierung auseinandersetzen‹ dann aber steht: Shakespeare, Tennessee Williams, Heinrich von Kleist; dann ist das schwer nachzuvollziehen.« http://tinyurl.com/mae4spj

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