Sehr viel individualistischer

Jochen Vogt erinnert sich an seine Freundschaft mit Jörg Fauser im
Sommer 1960: »Jörg und ich haben, wenn wir mit der Frage der
Mädchenlosigkeit im gallischen Dorf wieder mal nicht weiterkamen, auch
über unsere Lektüren gesprochen. Krimis spielten noch keine Rolle. Den
Lektürekanon der Mittelstufe dominierte die Innere Emigration. Wir
schwärmten, zeittypisch, beide für Benn – der bei mir von Brecht
abgelöst wurde. Jörg war mit seiner Vorliebe für Kleist und Grabbe und
für die ersten Amerikaner da sehr viel individualistischer.«
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kein-ausgang-wohin-auch

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