Situation gerettet

Wie berichtet (Stimming’s Inn), war Kulturstaatsministerin Monika Grütters krankheitshalber verhindert, zur Eröffnung der Ausstellung Euer Kleist! Spielt ihr ihn? ins Kleist-Museum nach Frankfurt (Oder) zu reisen, und ließ ihre Rede dort vortragen, u.a.: »Dank Ihrer Begleitung beim Rundgang eben durch die Dauerausstellung und durch die Ausstellung, die wir heute eröffnen, habe ich jetzt nicht nur einen ungefähren Eindruck, was ich im Germanistik-Studium verpasst habe, sondern auch eine lebhafte Vorstellung, was Ihr Haus so besonders macht. Ich bin schwer begeistert!« (hier der vollständige Text).
Daß die Staatsministerin absagen mußte, sei, kommentiert Frauke Adesiyan, nicht »ungehörig […], wohl aber, wenn bei der Festival-Eröffnung eine Rede verlesen wird, in der sie schwärmt, wie gelungen Museum und Ausstellung seien, obwohl sie beides noch nie gesehen hat. Ihre Vertreterin Sigrid Bias-Engels, die das Manuskript vortrug, rettete die Situation mit dem Satz: ›Als ordentlich Beamtin gibt es mich schon länger als Frau Grütters und ich war sehr wohl schon einmal hier.‹« (Märkische Oderzeitung, 8. Oktober 2015)

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