Sonntagsgedicht

Ein Scherflein für Heinrichs lyrische Nachruhmgalerie aka Kleist in der Dichtung, aus (Wilhelm Ernst Weber): Kleine Schwärmer über die neueste deutsche Literatur. Eine Xeniengabe für 1827. Mit den Xenien des Schillerischen Musen-Almanachs von 1797. Frankfurt a. M.: Brönner, (1826), S. 28f.:

Heinrich von Kleist.

Deine gigantische Kraft, dein genialisches Feuer
Haben zur Classicität Ruh’ nur entbehret und Maas.

Wer mit zerrissener Seel’ und mit ziellos schwankendem Geiste
Nahet der Musen Altar, halb nur erhören sie den.

Aber ein Denkmal ist dein Prinz von Homburg der edlen
Vaterländischen Gluth, die dich unsterblich erhält.

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