Sozusagen

Rüdiger Safranski in einem FAZ-Gespräch mit Daniel Kehlmann in Berlin über den unumgänglicherweise abwesenden Herrn von Goethe:
»Sagen wir mal so: Wir lieben Größe vor allem, wenn sie tragisch daherkommt. Deswegen lieben wir Hölderlin, Kleist, Lenz oder Büchner. Alles zweifellos große Figuren, aber dass wir gerade sie so lieben, hängt auch mit der Lust an der Tragödie zusammen. Die Tragödie ist sozusagen eine Bestrafung der Größe.« http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/ruediger-safranski-und-daniel-kehlmann-so-funktioniert-ein-kulturelles-immunsystem-12583057.html

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