Stets knapp

Jan Drees im Freitag über Hartmut Lange:
»Obwohl er in den 1970er Jahren an verschiedenen Theatern beschäftigt war, auch fürs Fernsehen arbeitete, wandte er sich 1979 mit Die Selbstverbrennung einer philosophisch inspirierten Prosa zu, die stets knapp gehalten ist. ›Diese Form ist in mir angelegt‹, sagte er einmal, ›ich schreibe ja wie Kleist. Bei mir wäre selbst der Zauberberg nur 30 Seiten lang.‹
Den Kleist-Preis bekam er trotzdem nicht, dafür den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 1998, den Italo-Svevo-Preis 2003 und gerade erst das Villa-Massimo-Stipendium in Rom. Ein Geheimtipp unter Literaturkennern, ein writer’s writer, blieb er die ganze Zeit.« https://www.freitag.de/autoren/jan-drees/unheimliche-begebenheiten

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