Schlagwort-Archive: Das Käthchen von Heilbronn

Wert & Wirkung

»Ich erinnere hier an Heinrich von Kleist. Er hat uns eine Reihe von dramatischen Dichtungen gegeben, die in ihrer Art einzig sind, und die allerdings meine früher ausgesprochene Behauptung schwankend machen könnten, weil das Wirken eines selbstständigen Geistes, der sich … Weiterlesen

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Geniale Naivetät

Aus dem Brief eines Heidelberger Erstsemesters, geschrieben Ende September 1817 an seine Mutter: »Daß Du mit Nantchen das Käthchen von Heilbronn von Heinrich von Kleist (der sich noch dazu bald auf sein Stück erschossen hat) besucht, freut mich; ich meine, … Weiterlesen

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Eine erstaunliche Oper

Aus dem Bericht von Carl Klingemann über ein »Großes Vokal- und Instrumental-Konzert« (Berliner Schauspielhaus am 13. August 1827) in der Berliner allgemeinen musikalischen Zeitung (15.8.1827, Nr. 33, S. 266): »Es hat aber der gütige Himmel noch mancherlei Musik wachsen lassen, … Weiterlesen

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Die andere Seite (1)

** Von Martin Maurach, Opava ** Georg Minde-Pouet, bis 1945 größter Vorsitzender der Kleist-Gesellschaft aller Zeiten, war auf den deutschen Komponisten Hans Pfitzner (1869-1949) nicht eben gut zu sprechen: »flach schmettern wie einen Schweizerkäse« wollte er den »Musikus« 1937 wegen … Weiterlesen

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Der Heros in tausend Gestalten

** Von Martin Maurach, Opava ** Also ein übermütiger junger Adliger zeigt einem Mädchen aus dem Volk vage sein Interesse, worauf sie sich an ihn hängt, nach ihm auf der Lauer liegt, durch ihr bloßes Dasein eine standesgemäßere Rivalin verprellt, … Weiterlesen

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Bewerbungsgespräch

»Uwe Wittstock lernte Marcel Reich-Ranicki im Herbst 1979 kennen. Der Literaturchef der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹ (FAZ) hatte den 24-jährigen Studenten Wittstock zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Es ging um eine neu zu besetzende Stelle in der Literaturredaktion. Wittstock, der bereits einige … Weiterlesen

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Phrasen von anno dunnemals

»Ist er uns noch pathologisch?« fragt die Pädagogin Martha Strinz in ihrem Artikel Zur hundertjährigen Wiederkehr von Kleists Todestag (in: Die Lehrerin. Organ des Allgemeinen Deutschen Lehrerinnenvereins, 25.11.1911, S. 275), um alsogleich zu beruhigen: »Ich zeige meinen Schülerinnen seine große … Weiterlesen

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Käthchen in Schwaben

** Von Arno Pielenz, Cottbus** Wenn eine Schwäbin das schwäbische Käthchen spielt, darf man wohl sparsamste Verwendung aller Bühnenmittel erwarten. Es geht aber auch ganz ohne. Eunike Engelkind nämlich kommt mit zwei Topfbäumchen und einem Stuhl aus und erzählt uns … Weiterlesen

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Überhaupt kein Dichter

René Wellek erinnert an Benedetto Croces bösen Blick auf Kleist: »Der Essay [Croces] über Heinrich von Kleist kommt zu noch ungünstigeren Schlußurteilen. Kleist sei als Mensch gänzlich von ›triebhafter, tierischer und mechanischer Regung‹ beherrscht gewesen. Penthesilea wird zwar von der … Weiterlesen

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Ostern

»Zuvörderst müßt ihr wissen, ihr Herren, daß mein Käthchen Ostern […] funfzehn Jahre alt war; gesund an Leib und Seele, wie die ersten Menschen, die gebohren worden sein mögen; ein Kind recht nach der Lust Gottes, das heraufging aus der … Weiterlesen

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