Traumschübe, was sonst?

Am 18. November vorigen Jahres hatte eine bemerkenswerte Produktion im Dresdner Societaetstheater Premiere: ›Heinrich von Kleist spielt Michael Kohlhaas‹. Spiel für drei Stimmen in zwölf Szenen nach einer Vorgabe von Heiner Müller. Detaillierte Informationen zu diesem Projekt, u.a. einen siebenminütigen Trailer und eine Fotogalerie, gibt es für alle Nichtdabeigewesenen unter http://kleistkohlhaas.tumblr.com/.
Initialzündung ist eine Szene aus Heiner Müllers Stück ›LEBEN GUNDLINGS FRIEDRICH VON PREUSSEN LESSINGS SCHLAF TRAUM SCHREI‹, Untertitel ›Ein Greuelmärchen‹. »Hier nun wird«, schreibt B. K. Tragelehn über die Aufführung in ›Theater der Zeit‹ (2012, H. 2. S. 62f.), »die Skizze ausgefaltet in zwölf Traumsequenzen. Regie und Dramaturgie (Annette Jahns und Klaudia Ruschkowski) haben Müllers Grundriß in einer musikalisch-tänzerischen Struktur mit nur wenigen Textzitaten (aus Stücken, Erzählungen, Briefen Kleists) aufgefächert in eine Folge von Traumschüben.«

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