Traumtanz oder existenzieller Schwulst

Im Berner Theater wird Das Erbeben in Chili gespielt, was zu verschärft unterschiedlichen Kritikermeinungen führt:
***nachtkritik.de (Geneva Moser, 3. Oktober):
»Mit unverkennbarer Handschrift wagt sich Ulrich Rasche in Bern an die Kleist-Novelle ›Das Erdbeben in Chili‹. Gemeinsam mit Komponist Ari Benjamin Meyers inszeniert er stilgetreu Chortheater in Höchstpräzision und führt sein Ensemble wie taumelnde Traumtänzer durch Trümmerfeld und Paradies.« weiter…
***Berner Zeitung (Helen Lagger, 5. Oktober):
»Heinrich von Kleists Novelle ›Das Erdbeben in Chili‹ wird in den Vidmarhallen zu einer Klangperformance verwurstet und mit existenziellem Schwulst rezitiert. Das geistige Nachbeben bleibt aus. Das Stück lässt kalt.« weiter…
***Der Bund (Brigitta Niederhauser, 5. Oktober):
»Kleists Novelle ›Das Erdbeben von Chili‹ formuliert die richtigen Fragen. Ulrich Rasches Stadttheaterinszenierung verzichtet auf Antworten. Zum Glück.« weiter…

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