Unglücksartistik

Wolfgang Schneider über Martin Walsers neuen Roman Die Inszenierung:
»Hintergrund ist die Unglücksartistik von Tschechows ›Möwe‹, all diese feinnervigen Geständnisse misslingenden Lebens, an denen Augustus den ›Unglücksstolz‹ herausarbeiten möchte. Auch Shakespeare, Kleist und Sophokles dienen zur Verdeutlichung der Liebeslage: Weltdramatik als Echoraum, wodurch die nicht gerade handlungsstarke Geschichte allerdings noch weiter abstrahiert wird.« http://www.welt.de/print/die_welt/literatur/article119789189/Einladung-zur-letzten-Balz.html

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